#veränderungen

#zeit
Es fühlt sich total komisch an. Ich bin gerade allein zuhause. Genieße die Stille und die Zeit für mich. Ja, Zeit für mich und meine Gedanken (das hatte ich in letzter Zeit nicht so häufig). Auf meiner To Do List standen einige Punkte, die ich unbedingt abarbeiten musste und erledigen wollte. Denn in Kürze werden sich gewisse Dinge wieder hinten anstellen müssen. Wir erwarten nämlich unser zweites Kind und somit wird sich auch vieles wieder ein bisschen verändern.

#rastlos
Ich fühle mich irgendwie … ja wie fühle ich mich denn eigentlich ???…auf Absprung, Hin und Her gerissen, … mir fehlt die richtige Beschreibung dafür. Ich bin ein Mensch, der eigentlich immer etwas zu tun hat…dies zumindest glaubt. Denn zum erledigen hat jeder immer irgendwas. Mein Problem ist oft, dass ich sehr perfektionistisch veranlagt bin. Keine Ruhe finde, rastlos bin, wenn ich weiss, dass noch das ein oder andere zu tun wäre. Es ist oft mühsam, zerrt an den Kräften und nimmt einem die Gelassenheit und Ruhe, die jeder einmal für sich braucht. Überhaupt, wenn man, so wie ich, Hochschwanger ist und sich langsam auf die Geburt einstellen möchte.

#alwayssomethingtodo
Nachdem ich meine To Do List abgearbeitet hatte, war ich zwar richtig, richtig froh und happy all die Dinge noch erledigt zu haben. Doch es zerrte an meinen Kräften. Ich war müde. Und trotzdem viel mir immer wieder noch etwas ein, was noch zu tun wäre, bevor das zweite Kindchen anklopft und unsere Aufmerksamkeit nun nicht mehr nur einer kleinen Dame gilt, sondern auch noch einem kleinen Mann.

Ich nehme mir für mich selbst momentan nicht gerade viel Zeit zum abschalten und genießen … Deshalb ist es, in diesem Moment, sehr ungewohnt, einen richtig freien Vormittag für sich selbst zu haben. Dinge zu tun, die für einen selbst sind und mal nicht mit normaler Arbeit oder Kinderspielen zu tun haben.

Die Zeit die ich mir nehme, verbringe ich gern mit Lesen oder etwas Kreativen. Das gleicht mich aus. Gibt mir Freude und tut mir einfach gut. Was mir in letzter Zeit besonders guttut und mir geholfen hat, wenn’s mal nicht so rund lief und die Sonne nicht vom Himmel lachte: inspirierende Bücher und Podcasts, die ich mir gegönnt habe, wenn die kleine Dame im Land der Träume gelandet ist.

#selfcoaching
Themen über Selbstfindung, Selbstreflexion, Mindset … ja, wirklich. Viele werden darüber schmunzeln und mich für esoterisch angehaucht oder dergleichen halten. Aber ganz ehrlich…es ist mir egal. Es ist mir egal, was andere über mich und mein Tun oder Handeln denken.
Ich habe mittlerweile, gelernt, dass es immer irgendjemanden geben wird, der einen belächeln wird. Das es immer Menschen geben wird, die einen nicht akzeptieren oder mögen werden. Daran kann ich nichts ändern. Warum auch? Wenn ich mich mit mir und meinem Leben wohlfühle, ist das alles was zählt.

Aber genau das habe ich erst lernen müssen. Mich nicht für andere zu verbiegen. Zu sein wie ich bin und zu leben, wie ich es mir wünsche, wie ich es mir vorstelle.

Die oben genannten Themen, in diversen Büchern und Podcasts, haben mich zum Nachdenken angeregt. Nachdenken über mich selbst. Mir meiner Ziele und Träume wieder bewusst zu werden. Meine persönlichen Werte zu hinterfragen und das Leben wieder einmal von einem anderen Blickwinkel anzusehen. Ich habe für mich gelernt, dass es wichtig ist, immer mal wieder an sich selbst zu arbeiten. Denn wenn man mit seiner Situation, mit seinem Leben unzufrieden ist, kann kein anderer etwas dafür, ausser man selbst.
Genau deshalb ist es so wichtig, sich auch die Zeit zu nehmen und sich mit sich selbst einmal zu beschäftigen. Ehrlich zu sich zu sein. Sich einmal zu fragen: Was will ich eigentlich vom Leben, was erwarte ich mir, wie will ich leben? Habe ich Träume und Wünsche? Ziele? …

#next
Ich möchte euch in meinen nächsten Blogbeiträten mitnehmen. Auf die wunderbare Reise, die man erleben kann, wenn man sich entschließt, seine Komfortzone zu verlassen und sich dafür Inspiration von anderen holt, die sich bereits gewagt haben, über den Tellerrand hinauszusehen. Es gibt so viele interessante Menschen, die den Mut gehabt haben, ihr Leben wirklich in die Hand zu nehmen. Ihr Leben bewusst zu gestalten und sich dafür auch aus dem Fenster gelehnt und es einfach getan haben.

#neuewege
Ich selbst stehe gerade am Anfang eines neuen Abschnitts. Mein Leben ändert sich mit der Tatsache, dass unser zweites Kind auf die Welt kommt. Von einem Moment auf den anderen wird sich unser Alltag, unser Leben wieder verändern. Und das ist auch gut so. Denn alleine, die Veränderung, die ich durch die Geburt meiner ersten Tochter erleben durfte war einfach nur wunderbar. 

Dinge ändern sich. Situationen ändern sich. Menschen ändern sich. Und dies, Tag ein, Tag aus. Jeder neue Moment ist eine neue Chance. Man muss sie erkennen, sie ergreifen und nützen. 

Ich für mich bin gespannt, wie mich die neue Situation, die neue, schöne Aufgabe verändern wird und wohin ich mich persönlich entwickeln werde. Ich weiß auf jeden Fall nur eines ganz bestimmt: es wird aufregend, nicht immer leicht, alles unter einen Hut zu kriegen und ich werde sicherlich des Öfteren an meine Grenzen stossen. Aber ich werde glücklich sein. Denn ich habe mich für dieses Leben entschieden und dafür, es bewusst und nach meinen Träumen und Werten zu leben.
sabrina